Ich werde im 1. Quartal 2025 an einer dreiwöchigen Orthopädische Reha teilnehmen. Ich habe 60 GdB mit mehreren Fusionen in BWS & LWS und leide unter chronischen Wirbelsäule Schmerzen. (10 Wirbel sind versteift). Ich war in meinen 30 Jahren hier in Deutschland nur bei einer Reha (ich komme ursprünglich aus Kanada) und die Erfahrung war nicht die beste. Zum Beispiel wurde ich „gezwungen“, an Anti-Alkohol- und Anti-Zigaretten-Kursen teilzunehmen. Ich fand das äußerst seltsam (und eine extreme Zeitverschwendung), weil ich weder rauche noch Alkohol trinke. Ist das etwas, was hier auch von mir erwartet wird? Geistig bin ich topfit und sehe keine Notwendigkeit, eine psychotherapeutische Therapie zu machen. Ich bin gespannt, ob die Klinik mir Psychotherapiekurse auferlegt, obwohl ich diese nicht will oder brauche. Ich möchte wegen meines Körpers und nicht wegen meines Geistes dorthin, aber ich muss nicht hören, dass die beiden zusammen gehören. Ich bin 60 und kein Kind mehr.
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Keine Ahnung, wann und wo Du damals die Reha gemacht hast. Aber so etwas kenne ich generell nicht. Und gezwungen wird schon mal niemand.
Wenn Du als orthopädischer Patient dort bist, wirst Du auch nur orthopädisch behandelt. Das heißt, es werden keine psychotherapeutischen Termine stattfinden. Dann müßtest Du eine psychosomatische Reha beantragen.
Ich bin selbst über 8 Segmente im Rücken versteift. Ich kann Dir auf jeden Fall das Gerätetraining (MTT) und das Aquajogging empfehlen. Mir persönlich hat das sehr viel gebracht. Wenn Dir von den Therapien auf dem Plan mal etwas zuviel wird, ist ja oft auch tagesformabhängig, kannst Du auch mal Termine absagen. Auch wenn Du das Gefühl hast, Du bekommst zu wenig Therapie- einfach ansprechen.
Ich habe in Aukrug die Erfahrung gemacht, daß alle, vor allem die Therapeuten, sehr einfühlsam und bemüht sind. Obwohl ich schon 2 Wochen Verlängerung bekommen hatte, wäre ich gerne noch länger geblieben, habe mich sehr wohlgefühlt