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SchlechteErfahrung1 berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2024
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
Qualität der Beratung:
unzufrieden
Mediz. Behandlung:
unzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
unzufrieden
Pro:
Kontra:
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich kann diese Klinik leider überhaupt nicht empfehlen. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass es hier nur ums Geld geht und nicht um den Menschen. Die Patienten werden im Akkord abgefertigt, individuelle Betreuung gibt es kaum. Das Personal ist teils überfordert, teils schlicht desinteressiert. Die Qualität der Therapeuten ist äußerst unterschiedlich – während einige engagiert und kompetent wirken, scheinen andere schlichtweg unqualifiziert zu sein. Dadurch fühlte sich die Behandlung oft wie ein Glücksspiel an, bei dem man nie weiß, ob man ernsthaft unterstützt oder nur nach Schema F abgefertigt wird.. Wer hier hofft, hilfe zu finden, ernst genommen oder gar menschlich behandelt zu werden, wird bitter enttäuscht. Beschwerden prallen ab, Kritik wird ignoriert, und wer zu unbequem wird, wird einfach „weitergeschoben“. Die Klinik scheint eher auf Profit als auf echte Genesung ausgerichtet zu sein. Das Wohl der Patienten steht hier definitiv nicht an erster Stelle. Die Behandlung hat mir überhaupt nicht gut getan - im Gegenteil. Insgesamt eine sehr enttäuschende Erfahrung!
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BürgermeisterNo1 berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2024
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden (Gesundheit ist eine "Bringschild" aktive Ansprache wirkte Wunder)
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden (bedingt vom Begleitarzt & Therapeut-absolute Aussprache erforderlich)
Mediz. Behandlung:
zufrieden (die MZ Ausgabe ist emphatisch, bisweilen liegen aber ärztliche An- & Verordnungen dort nicht unmittelbar zeitnah vor, nachfragen!!)
Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden (die allg. Verwaltungsvorgaben durch Kassenverbände & Gesetze sind sehr hoch & zeitraubendn)
Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden (Die Cafeteria ist top, Preise für alle verfügbaren Speisen & Getränke mehr als fair. Einweisung & Freischaltung Fitnessraum hätte schneller erfolgen können, da diese zur Mobilisierung)
Pro:
Nach 2? Wochen Einigung auf Keto - mega wirksam
Kontra:
Terminausfälle durch Personalmangel, aktive Rücksprache verbesserte Umstände
Krankheitsbild:
Divertikulitis Altersdiabetes Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:
Wichtig und unabdingbar ist hier eine aktive Mitwirkung, eine gesunde Selbstreflektion und realistische Einschätzung des eigenen Krankheitsbildes. Mega Erfolg war, dass nach mehreren Wochen Aufenthalt dann doch der mir bis dato nicht bekannten Keto Diät ( Zucker & Divertikulitis) zu einer deutlichen Verbesserung & weniger Choliken führte. Termineausfälle gibt es zweifelsohne, in meinem Fall führte der konstruktive Dialog mit den Ärzten, Therapeuten Personal aber immer zu einem tragbaren Konsens für beide Seiten - unter Darlegung der Fakten /-Rahmensituation. Andere Patienten verweilten stattdessen in der Lobby & hofften auf positive Veränderungen - ohne Ansprache, das geht nicht auf. Berechtigte Kritik und Ansprache nimmt die Klinik auf und sucht nach Lösungen. Auch der Empfang, die Reinigungskräfte, Buffet Kräfte & Köche alles bestens, weit über dem normalen Kreiskrankenhausschnitt.
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MR777 berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2024
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
sehr zufrieden
Pro:
Super Therapie, Essen war immer sehr lecker, große Auswahl an sportlichen Aktivitäten
Kontra:
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:
Ich war zum 2. Mal in der Klinik Windach. Ich muss sagen, ich bin wieder mal mehr als zufrieden. Das gesamte Personal super freundlich. Die Ärzte und Therapeuten äußerst kompetent. Innerhalb der „kurzen Zeit“ konnten wir vieles erarbeiten. Die Therapie war perfekt auf mein Krankheitsbild abgestimmt. Und so wie es in jeder Klinik ist: nur wenn du selbst gut mitarbeitest, bekommst du super Unterstützung. Ich kann diese Klinik absolut empfehlen. Hier nochmal von Herzen ein großes Dankeschön an die Klinik!
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Patient8765 berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2023
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
Qualität der Beratung:
unzufrieden
Mediz. Behandlung:
unzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
Pro:
Körpertherapie
Kontra:
Krankheitsbild:
wer weiß das schon
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:
Ich war vor etwa einem Jahr für 10 Wochen stationär in dieser Klinik und kann von einem Aufenthalt nur abraten. Nach der Diganose einer seltenen Erkrankung, die lange als psychisch abgetan wurde, wurde mir gesagt ich solle hier eine ganz neue Beziehungserfahrung machen können. Bei meinem ärztlichen Vorgespräch wurde mir gesagt, dass die Klinik mir bei der Einordnung körperlicher sowie psychosomatischer Symptome helfen kann sowie mir beim Umgang mit der Erkangkung zu helfen.
Der Aufenthalt verlief letztendlich so, dass ich an drei von fünf Tagen Therapie hatte. Absoluter Personalmangel. Ich bezweifle bis heute, dass die Therapeutin in Ausbildung, die mich betreute, überhaupt die nötigen Kompetenzen besaß, um der Komplexität des Ganzen gerecht zu werden. Während den Visiten wusste der Chefarzt mehrfach nicht über den Verlauf meiner Behandlung Bescheid. Des Öfteren kam es zu unpassenden, herablassenden Kommentaren. In den letzten Wochen ging es mir gesundheitlich immer schlechter. Die Lösung die Klinik war es, mich mit Tavor voll zu pumpen, mich ruihg zu stellen, obwohl ich das deutlich ablehnte. Den Grund für die Symptomverschlechterung herauszufinden, stand gar nicht zur Debatte. Generell wurde nicht einmal auf die Symptomatik meiner körperliche Erkankung eingegangen. Absolut im Stich gelassen, überfordert und in einem katastrophalen Zustand entschied ich mich die KLinik zu verlassen. Auf Nachfrage enthielt ich nach mehreren Monaten einen Arztbrief mit Diagnosen, die zu keinem Zeitpunkt mit mir besprochen wurden, sowie wie falschen Angaben im Arztbrief, die letztendlich zum Teil geändert wurden. Auf Anfrage der diagnostischen Einordung erhielt ich von der leitenden Oberärztin die Antwort, ich soll die Diagnosen doch mit meinem nicht verhandenen Therapeuten besprechen (was ich in der Klinik mehrfach thematisiert hatte) und im Anhang eine Informationsbroschüre.
In dieser Klinik ist man eine Nummer. Auf komplexe Fälle ist die Klinik nicht ausgerichtet. Mir hat die Behandlung in der Klinik mehr geschadet als zu Helfen. Ich kann eine Behandlung in dieser Klinik keinem Empfehlen!
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S_12345 berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 20xx
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
Qualität der Beratung:
unzufrieden
Mediz. Behandlung:
unzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden (Immerhin ist das Essen gut und das Haus schön)
Pro:
Kontra:
Therapeuten, die einem vorwerfen, man würde sich ein Trauma ausdenken, absolut empathielos,
Krankheitsbild:
Ptbs
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Mein Aufenthalt ist schon einige Jahre her, trotzdem möchte ich meine Erfahrungen teilen.
Ich war gerade 18, auf der Station für junge Erwachsene. Ich hatte von meinem amb. Therapeuten gerade die Diagnose ptbs erhalten, da ich nach Jahren des Schweigens endlich über den erlebten s*x. M*ssbra*ch zu sprechen begann. Mit diesem habe ich dann beschlossen, das Thema besser stationär zu behandeln.
In der Klinik angekommen bekam ich zunächst- als EINZIGE Patientin meiner Station - einen männlichen, sehr alten Therapeuten. Dies wurde damit begründet, dass er alle ES Patienten behandelt, und ich hatte neben der PTBS auch eine ES.
Der Therapeut untersagte mir, über das Trauma zu sprechen und so bekam ich eine Co-Therapeutin, der ich erzählen sollte, worum es ging. Zum ersten Mal wollte ich mich also öffnen und das Erlebte in Worte fassen. Die Co-Therapeutin stellte Fragen wie in einem Verhör und sagte mir dann, dass "ein Kind das überhaupt nicht richtig unterscheiden kann, ob es sich um eine Vergw* handelt, oder es "nur anfassen" war". Ich würde mir das also ausdenken. Außerdem solle ich mich mal "zusammenreißen, schließlich sei ich inzwischen erwachsen und könnte in ganzen Sätzen antworten". Konnte ich nicht, immerhin war ich extrem traumatisiert.
Auch die Stationstherapeutin warf mir vor, ich würde mir den Mssbrch ausdenken, um meine Eltern zu provozieren, und sollte mir mal überlegen, was ich damit anrichte.
Jetzt, Jahre später, bin ich immernoch in Therapie und habe diese Vorwürfe noch immer im Kopf. Mein ganzen Leben hatte ich Angst, von der jahrelangen Gewalt zu erzählen, voller Schamgefühle und Sorge, dass man mir nicht glauben würde. Und genau das ist in dieser Klinik geschehen.
Heute habe ich mehrere Traumatherapien hinter mir, der Missbrauch war nämlich keine "Lüge", sondern leider die Wahrheit.
& Ich bin nicht die einzige, die das in Windach erlebte - meine amb. Therapeutin hatte noch eine Patientin, die das gleiche zu hören bekam - vom gleichen Team.
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Percy57. berichtet als sonstig Betroffener |
Jahr der Behandlung: 24wmmmmm
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
Qualität der Beratung:
unzufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger zufrieden
Pro:
Wenn man diese widerliche Klinik nicht kennt.
Kontra:
Bereits gesagt.
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Diese "Klinik" ost eine der übelsten und unseriösesten Einrichtungen in Deutschland. Von entsprechenden Krankheiten Betroffene sollten sich vor dieser Einrichting in Acht nehmen.
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KaySee berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2024
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
Pro:
Sehr professionelles Team, tolle Atmosphäre in der Klinik, schlüssige Therapiebausteine, abwechslungsreiche Küche
Kontra:
Etwas veraltete Ausstattung und Räumlichkeiten
Krankheitsbild:
Zwangsstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Mein Aufenthalt auf der Station 3 (Zwangsstörung) betrug 10 Wochen.
Ich habe mich in der Klinik gut aufgehoben gefühlt. Das Team der Therapeuten, Co. Therapie und Ärzte ist kompetent, erfahren und sehr engagiert. Mein Gesundheitszustand hat sich dank der inhaltlich gut ausgestalteten Therapiebausteine wesentlich verbessert.
Das komplette Team der Klinik ist freundlich und hilfsbereit.
Ein besonderer Dank geht an das Team der Station 3, Sie machen wirklich einen super Job. Ich durfte hier viel lernen und bin sehr dankbar für die hilfreiche Zeit.
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Rollerfieber berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2023
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
Qualität der Beratung:
unzufrieden
Mediz. Behandlung:
unzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger zufrieden (2 Bett Zimmer ist eine Zumutung)
Pro:
Essen
Kontra:
Krankheitsbild:
Trauma
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Hallo zusammen,
Ich habe lange überlegt, ob ich diese Bewertung schreiben soll…
Ich war ingesamt 16 Wochen in Windach, 2022 und 2023 jeweils 8 Wochen und glaube mir deshalb ein Bild dieser Klinik gemacht zu haben.
Keine 10 Pferde bringen mich nochmals in diese Klinik.
2022 habe ich sehr gute Erfahrung dort gemacht und deshalb bin ich mit großen Erwartungen 2023 nochmals dort gewesen.
Man ist seinem Arzt und Therapeuten ausgeliefert.
Ich hatte das Pech einer jungen Ärztin zugewiesen zu sein, die schon gekündigt hatte und die mit mir ihre Spielchen machte, die mich heute noch beeinträchtigen!
Auf Einzelheiten möchte ich nicht eingehen.
Schade eigentlich, den 2022 war alles anderes und hätte ich nicht sehr gute Erfahrungen damals gemacht, hätte ich mich nicht nochmal dort gemeldet.
Deshalb kann ich niemand diese Klinik empfehlen!
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lean4 berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2024
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
Qualität der Beratung:
unzufrieden
Mediz. Behandlung:
unzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger zufrieden
Pro:
nette Putzkräfte
Kontra:
so gut wie alles
Krankheitsbild:
Depression, Schmerzstörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich war Anfang 2024 für sechs Wochen auf der Station für junge Erwachsene und es hat mir nichts gebracht. Meine Therapeutin (und andere Therapeuten, mit denen ich zu tun hatte) haben immer von mir verlangt, dass ich ihnen sage, was sie machen sollen. Wenig überraschend konnte ich ihnen das nicht sagen. Wenn ich mich selbst therapieren könnte, wäre ich nicht in einer Klinik. Ich hatte große Hoffnungen in den Aufenthalt gesetzt. Direkt am ersten Tag habe ich angesprochen, dass ich gerne etwas an meinen Medikamenten ändern würde und habe das auch regelmäßig wieder angesprochen, trotzdem hat es vier Wochen gedauert, bis etwas passierte. Man hat als Kassenpatient meistens 75 Minuten Einzeltherapie, also kaum mehr als ambulant. Allerdings fallen auch immer wieder Therapien aus oder man kommt zu anderen Therapeuten und muss von vorne anfangen. Außerdem gibt es Gruppentherapie, die aber so aufgebaut ist, dass ich mich wirklich frage, wie das irgendjemandem helfen kann. Man muss jede Woche mind. drei Arbeitsblätter ausfüllen und abgeben, allerdings wurde fast nie auf deren Inhalt wirklich eingegangen. Man muss sämtliche Medikamente abgeben und bekommt sie täglich an der MZ ausgehändigt. Wenn man es allerdings vergisst, merkt das niemand. Die MZ ist täglich mehrmals geschlossen, teilweise stundenlang. In diesem Fall darf man nur für Notfälle klingeln. Notfall wird allerdings nirgends definiert. Wenn man wegen starker Schmerzen klingelt und Schmerzmittel braucht, wird man angemotzt. Zusätzlich kann es auch passieren, dass eine komplett fremde Ärztin keine (verordneten) Medikamente geben möchte. Andere Patienten wurden mit akuten psychischen Problemen an der MZ angewiesen. Regelmäßig weinen Menschen in öffentlichen Räumen und niemand vom Klinikpersonal interessiert sich dafür. Neben dem eigenen Zimmer, das man sich meistens mit 1-2 anderen teilt, gibt es nur die Cafeteria als Aufenthaltsort, wo es allerdings oft laut ist. Selbiges gilt für den Speisesaal. Für reizempfindliche
Patienten gibt es keine alternative Möglichkeiten zu Essen. Das Personal im Speisesaal ist zwar freundlich, gibt aber z.T. unangemessene Kommentar z.B. zum Essverhalten ab. Das Essen ist gut. Manchmal ist allerdings die einzige vegetarische Variante scharf.
Neben der bereits angesprochenen Gruppen- und Einzeltherapie bekommt man entweder Kunst- oder Körpertherapie. Zusätzlich gibt es verschiede spezifische Gruppen, wie z.B. Angstgruppe. Allerdings sind manche Angebote parallel, weshalb man sich entscheiden muss. Wenn man in keine der (wenigen) spezifischen Gruppen passt, hat man teilweise tagelang nichts zu tun. Wenn man Entschleunigung braucht, kann das ja hilfreich sein, wenn man aber auch zu Hause genug Ruhe hat, ist es vor allem langweilig. Ohne eigenes Auto kommt aus Windach kaum weg, sowohl Linienbus, als auch Klinikbus fahren nur selten. Außerdem muss man bei den jungen Erwachsenen jeden Morgen spazieren gehen und hat am frühen Abend einen Tagesrückblick. Das macht Ausflüge ziemlich schwierig. Die Umgebung ist nett, nur halt am Arsch der Welt.
Die Klinik ist extrem behinderten- und inklusionsfeindlich. Von Seiten der Klinik gab es keine Transfeindlichkeit (nur ständgies misgendern und deadnaming), allerdings haben Therapeuten Transfeindlichkeit von Mitpatienten kommentarlos hingenommen und später geleugnet.
Die Hälfte der Therapiezeit (Gruppe und Einzel) ging für Probleme verloren, die durch die Klinik entstanden sind.
Verschieden Stellen wissen selten, was andere machen. Patientenakten gehen durchaus mal verloren. Für das Sportprogramm wurde ich erst in Woche vier angemeldet. Obwohl ich schon am ersten Tag gesagt habe, dass ich dringend Physiotherapie brauche, habe ich den ersten Termin für den Tag nach meiner Abreise bekommen (?). Man bekommt immer mal wieder falsche Terminzettel. Teilweise erhält man diese auch erst zwei Stunden vorher. Wenn man etwas von Ärzten oder Therapeuten braucht, hat man theoretisch täglich 15 Minuten Zeit dafür, praktisch sind sie jedoch regelmäßig in dieser Zeit nicht auffindbar.
Manche Therapien haben eine längere Wartezeit als der reguläre Aufenthalt (6 Wochen) dauert.
Die Bedürfnisse der Gruppe werden z.T. über die Bedürfnisse einzelner Patienten gestellt, obwohl ständig betont wird, dass ja jeder für sich selber da ist.
Die Situation in den Mehrbettzimmern ist z.T. sehr schwierig, z.B. wenn einer schnarcht.
Die Klinik zementiert die Zweiklassenmedizin enorm. Privatpatienten
sind separat in Einzelzimmern untergebracht, haben einen eigenen Essensraum mit anderem Essen und bekommen mehr Therapie.
Wenn man Kritik an Therapie/Therapeuten äußert ist man automatisch selber das Problem.
Meine Therapeutin hat indirekt gesagt, ich sei an meiner Depression selber schuld.
Im Arztbrief stehen viel falsche Dinge und (wie bei vielen anderen auch) eine Diagnose, über die mit mir nie gesprochen wurde.
Die Klinik scheint ein sehr klares Schema zu haben und wer da nicht reinpasst, kriegt nicht wirklich Hilfe.
Ich war 8 Wochen in der Klinik. Dort hatte ich die Möglichkeit an der Schmerzgruppe teilzunehmen. Die Ärzte und Therapeuten sind sehr kompetent und das Konzept ist schlüssig. Ich bin mit der Behandlung, als auch Unterkunft und Verpflegung in der Klinik sehr zufrieden. Herzlichen Dank an das gesamte Klinikpersonal.
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Meckerle berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2023
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
weniger zufrieden
Qualität der Beratung:
weniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden (Sehr schöne Zimmer auf der Privatstation)
Pro:
Therapien, Freundlichkeit im Umgang
Kontra:
Zustand bei den Mahlzeiten.
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:
Eher eine Klinik nur für Junge Erwachsene. Nichts für Ältere, da es sehr laut ist.
Der Zustand bei den Mahlzeiten ist unzumutbar.
Das Essen wird in zwei Schichten gereicht. Morgens ist ein Buffet aufgebaut, das Mittag- und Abendessen wird am Tisch serviert.
Frühstückszeit mit 45 Minuten ist ausreichend.
Mittag- und Abendessen mit jeweils 30 Minuten viel zu kurz.
Oft wird erst nach einer viertel Stunde die man am Tisch sitzt das Essen gebracht. Dann hat man nur noch eine viertel Stunde zum Essen.
Stress und Magenschmerzen bleiben nicht aus.
Ein drittes Mal komme ich nicht mehr in diese Klinik.
Der hohe Tagessatz für Privatpatienten ist nicht gerechtfertigt.
Hey, ich überlege mir grade, mich in der Klinik Windach anzumelden. Könntest du mir sagen, wie es mir der Handyregelung dort ist und was du mit dem "Zustand bei den Mahlzeiten" meinst?
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Maria3310 berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2022
Gesamtzufriedenheit:
weniger zufrieden
Qualität der Beratung:
weniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
sehr zufrieden
Pro:
Gutes Konzept und hilfreiche Gruppenangebote
Kontra:
Kompetenz der Therapeuten variiert stark
Krankheitsbild:
Erfahrungsbericht:
Ich suchte mir aufgrund der guten Erfahrungen, die ich 2018 gemacht hatte, erneut Hilfe bei den jungen Erwachsenen. Dieses Mal bin ich leider enttäuscht entlassen worden. Sowohl in meinem Fall als auch bei manchen Mitpatienten gab es besonders in organisatorischer Hinsicht Probleme. Die Bezugstherapeuten und Ärzte unterscheiden sich außerdem in ihrer Kompetenz deutlich.
Meine Bezugstherapeutin war 4 der 8 Wochen nicht anwesend und vergaß nicht nur bei mir festgelegte Termine, oder verschob diese ohne Bescheid zu geben. Meine 2 mit ihr zusammen gesetzten Schwerpunkte waren der Verdacht einer ADS & eine Symptomatik geprägt von verschiedenen Ängsten & Dissoziation. ADS wurde weder diagnostisch abgeklärt, noch war ich Teil einer Angstgruppe. Meine Vertretung war meine Ärztin, die es sehr persönlich nahm, dass sie mich durch ihre Art verunsicherte. Dies endete leider in einem Konflikt. Ein Therapeutenwechsel war nicht möglich.
Meinen Entlasstermin erfuhr ich 10 Tage zuvor, dieser konnte nach aufwühlenden Gesprächen verschoben werden. Meine Bezugstherapeutin war dann wieder zurück. Ich stand beim Abschlussgespräch vor verschlossener Tür und später sah sie keinen Anlass sich zu erklären oder zu entschuldigen.
Mein Abschlussbericht war eine leicht abgeänderte Version des alten mit nicht aktueller Essstörungssymptomatik. Zusätzlich war diagnstisch etwas vermerkt, was nie besprochen wurde.
Ich habe Windach verunsichert verlassen. Diese Klinik war für mich ein Ort, der mir Sicherheit & Halt gegeben hat. Nach dieser Erfahrung habe ich allerdings Angst allgemein nochmal eine Klinik aufzusuchen.
Ich bin ein Mensch, der Konflikte eher vermeidet. Ich habe mich anders verhalten und bin für mich & meine Mitpatienten eingestanden. Ich wurde von diesen sehr darin unterstützt und bin auch bei den Co-Therapeuten auf Verständnis getroffen. Aus dieser Erfahrung nehme ich mit: Es ist richtig für sich einzustehen. Ich wäre es wert gewesen, dass alles okay verläuft.
Hey ich dachte mal ich antworte dir auf deinen Kommentar weil du sprichst mir aus der Seele.
Ich war auch schon einmal 2017 da und es hat mir super geholfen durch Corona ging es mir wieder schlechter und deshalb habe ich auch nochmal die Klinik 2022 aufgesucht.
Mir ist genau dasselbe wie dir passiert klingt so als hätten wir die selbe Therapeutin gehabt ????Ich bin einfach viel Schlechter raus als rein und die Beziehung mit der Therapeutin war eine Katastrophe kurz gesagt. Wechseln durfte ich aber nicht. Meine Therapeutin von 2017 die super war ist leider nicht mehr da.
Intervall Therapie hat sie mir dann auch verwehrt obwohl ein co Therapeut und eine Ärztin meinten es wäre sinnvoll.
Die Liste geht noch viel länger was alles passiert ist. Lange Rede kurzer Sinn ich hab mich dann auch irgendwann beschwert (oder halt gesagt das etwa nicht passt, was sonst auch nicht meine Art ist) bin aber nur auf verschlossene Ohren gestoßen.
Schade was aus der Klinik geworden ist, weil ich auch leider keine gute Alternative kenne und ich mir nach 2017 immer dachte wenn es mir wieder einmal schlecht geht, bekomme ich hier Hilfe.
Vielleicht geht es noch wenn man die richtige Therapeutin bekommt. Jedenfalls ging es allen so wie mir die bei meiner Therapeutin waren alle waren wahnsinnig unzufrieden.
Es hätte so viele gute Ärzte und Therapeuten gegeben.
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Anschgie berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 8,9,2022
Gesamtzufriedenheit:
weniger zufrieden
Qualität der Beratung:
unzufrieden
Mediz. Behandlung:
unzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
Pro:
Essen, die wunderschöne Gegend, angenehme Mitpatienten
Kontra:
Kurze Essenszeiten, wir mussten immer pünktlich sein, was man von den ärtzen und therapeuten nicht behaupten konnte
Krankheitsbild:
Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Im Grunde genommen ist die Klinik zu empfehlen. Leider ich hatte grosses Pech mit meiner Ärztin.Ich hatte ein sehr gutes Aufnahmegespräch mit ihr,und habe auch erwähnt,dass ich eine Tablettenumstellung möchte,weil ich das Gefühl hatte,das meine Medikamente nicht mehr wirken. Allerdings ging sie dann in Urlaub. Leider hat sie vergessen, mich in der Physio anzumelden. Als Neupatient war ich etwas überfordert,aber mit Hilfe von anderen Patienten schaffte ich es dann doch mir Termine in Wassergymnastik und Rückensanft zu holen.Nach zwei Wochen kam sie dann wieder und bei unserem zweiten Gespräch erwähnte ich dann wieder die Tablettenumstellung. Leider hat sich eine Woche lang wieder nichts getan.Es war bereits Ende der dritten Woche, als wieder ein Gruppengespräch anstand. Dazu gehörte immer eine Befindlichkeitsrunde und in der erwähnte ich, dass ich enttäuscht sei, dass sich auch an dieser Woche wieder nichts bei meinen Medikamenten änderte. Daraufhin hatte ich wieder ein Gespräch mit meiner Ärztin in dem sie mich mit diesen Worten empfing:" liebe Frau......das geht ja wohl gar nicht zusammen, sie wollen eigentlich lieber tot sein und hier holen sie sich Hilfe.Das geht überhaupt nicht zusammen." Dreimal hat sie das gesagt. Ich weiss bis heute nicht mehr, wie ich die zeit bei ihr abgesessen hatte.Danach setzte sie meine Psychomedis auf einmal ab,was nicht sein darf und zu einem enormen Entzug führte. Da ich auf Besserung hoffte, ließ ich alles zu, was sie vorschlug. Insgesamt ca.4 verschiedene Tabletten oder Tropfen. Am Entlasstag hat sie sich krank gemeldet und hätte mich ohne Gespräch und Artzbrief entlassen. Um dieses hab ich mich dann auch noch selber gekümmert. Ich finde es zutiefst traurig, wenn man von einer Ärztin so behandelt wird. Ich bin gesünder in die Klinik als ich raus bin. Diese 8 Wochen waren zwar nicht ganz umsonst,aber wirklich gebracht haben sie mir auch nichts, weil ich mit Medikamenten entlassen wurde, die mir nicht helfen.
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Wallyfor berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2022
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
Pro:
Professionelles Personal und sehr emphatisch
Kontra:
Kurze Essenzeiten
Krankheitsbild:
Depressionen und Panikattacken
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:
Ich habe mich in Windach sehr gut aufgehoben gefühlt. Tolle Ärzte und Therapeuten. Wenn man sich darauf einlässt kann man viel lernen. Bin sehr zufrieden
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Rollerfieber berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2022
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden (mit leichten Einschränkungen)
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden (Merci Frau Schulz)
Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden (Danke Frau Dr. Hoffmann)
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
Pro:
Ärzte und Therapeuten
Kontra:
2 Bett Zimmer
Krankheitsbild:
PTBS, Depressionen
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Hallo, ich war von 05-07.22 insgesamt 8 Wochen in Windach untergebracht.
Zuerst dachte ich, dass es die falsche Klinik für mich ist, aber ich habe mich auf alles angebotene eingelassen und wurde nicht enttäuscht.
Eigentlich alle Mitarbeiter dort machen einen guten Job, vor allem die Ärzte und Therapeuten und natürlich auch die Mitarbeiter in der Küche und des Reinigungspersonals.
Das Angebot an Therapien ist vielfältig und gut, man muss es nur ausprobieren!
Wenn einem irgendetwas nicht gefällt, muss man es sofort zur Sprache bringen und nicht in Foren wie hier, sich darüber auslassen.
Natürlich ist das Umland in Windach auch sehr zu empfehlen, der Ammersee, Sankt Ottilien etc.
Was hat mir nicht so gefallen, das 2 Bett Zimmer. Es kann nicht gut sein, wenn man als psychisch angeschlagener Patient mit jemand der einem ja völlig fremd ist und auch psychische Probleme ein Zimmer teilt.
Auch der organisatorische Ablauf war bisweilen nicht so gut, wenn man z.B. nur 15 Minuten Zeit zum Essen hat.
Leider war der WLAN Empfang manchmal mangelhaft.
Zusammenfassen kann ich diese Klink nur empfehlen!
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Rotto berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2022
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden (Zweibettzimmer als Ausnahme)
Pro:
Therapeutenteam
Kontra:
Papierkrieg
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:
Die Psychosomatische Klinik in Windach konnte mir sehr bei der Bewältigung meiner PTBS helfen. Solch eine Hilfe hätte ich mir 25 Jahre eher gewünscht. Das Therapieangebot:top! Die Therapeuten:besser geht nicht! Das gilt ausdrücklich auch für die Co-Therapeuten,eine Therapieform, die ich nicht kannte. Zeitweise waren bei der Gruppenarbeit drei Therapeuten anwesend, alle kompetent und in ihrer Art liebenswert. Aus vielen Gesprächen mit Mitpatienten hört man natürlich auch Unzufriedenheit heraus. Dies betraf vor allem organisatorische Dinge wie der überbordernde "Papierkrieg" der ersten Tage. Das "Paten*innen - System ist für alle Neuankömmlinge sehr hilfreich, die Paten*innen sollten bereits am ersten Tag präsent sein, ggf. bei der Ersteinweisung durch das Klinikpersonal dabei sein. Die
"Trennung" von Privat-und Kassenpatienten wurden interessanterweise von den Betroffenen so nicht wahrgenommen, sondern als systembedingt eingeordnet, sprich was außerhalb der Verantwortung der Klinik stattfindet. Privat-und Kassenpatienten haben sich prächtig verstanden. Die Therapieangebote sind generell beispielhaft und teilweise einmalig, am Patienten und seiner Diagnose orientiert. Der Praxisbezug ist hervorzuheben und führt auf die Zeit nach dem Klinikaufenthalt hin. Das gesamte therapeutische Team der Klinik kommuniziert sowohl im Team als auch mit den Patienten in herausragender Weise. Niemand wird zurück gelassen, aber der Wille des Patienten sich auf das Gesamtpaket einzulassen muss vorhanden sein, sonst versagt jede Therapie. Der organisatorische Rahmen ist stimmig, von der Rezeption (großes Extralob), der Küche (freundliches Personal), dem Sportprogramm (engagierte Trainer), der stets hilfsbereiten Verwaltung und der Wille, Fehler auszubügeln, egal wo! Noch ein Wort zur Unterbringung : die Zweibettunterbringung sollte in der Psyosomatischen Behandlung zukünftig die Ausnahme sein, aber nicht ganz aufgegeben werden. Team Windach: Weiter so!
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Balu1973 berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2021
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
sehr zufrieden
Pro:
Die Zeit dort hat mir sehr geholfen
Kontra:
Leider werde ich niemals wieder kommen können
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich fühlte mich stets sehr gut aufgehoben, das Personal ist in allen Tätigkeitsbereichen sehr freundlich, auch bei etwas „schwierigeren“ Patienten zeigten sie sehr viel Geduld. Die Therapeuten zeigten sich sehr flexibel und konnten sich prima an die einzelnen individuellen Bedürfnisse anpassen. Ganz besonders viel hat mir das Selbstsicherheits-Training geholfen. Man wurde ziemlich gefordert, aber niemals überfordert, man hat sich dem Tempo der einzelnen Patienten angepasst. Es lief einfach alles so, wie es zu laufen hat und ich blicke nun über ein Jahr danach mit sehr viel Dankbarkeit auf die Zeit in Windach zurück. Ich blicke auf diese Zeit, auch wenn es in einer sehr dunklen Zeit für mich war, sehr gerne zurück. Von mir an dieser Stelle also noch ein ganz großes Dankeschön an alle Mitarbeiter, die einen wirklich tollen Job machen.
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Ramons1233456 berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2022
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
Qualität der Beratung:
unzufrieden
Mediz. Behandlung:
unzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
Pro:
Die Umgebung
Kontra:
Krankheitsbild:
Manchmal Ängste
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:
Vor ein paar Wochen war ich dort in der sogenannten Angstgruppe. Die leitende Ärztin war mir sehr unsympathisch und hat starkes Schubladendenken an den Tag gelegt. Die Co-Therapeutin war super mit ihrer direkten und authentischen Art.
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Athene85 berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2022
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
Qualität der Beratung:
zufrieden
Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
Pro:
Sehr gute Therapeuten
Kontra:
Zweibettzimmer
Krankheitsbild:
Angststörung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich war im März 2022 für 6 Wochen in der Psychosomatischen Klinik Windach. Die schöne Gegend in der Natur trägt alleine schon wesentlich zur Genesung bei und auch das Essen ist sehr gut und abwechslungsreich! Das Personal im Restaurant ist sehr zuvorkommend und höflich und es wird immer auf besondere Wünsche eingegangen. Es gibt dort ein Pflichttherapieangebot und ein offenes Therapieangebot,wo für jeden etwas dabei ist( Sport, Kunst,Yoga usw.). Das gesamte Ärzte-und Therapeutenteam ist sehr nett und ich konnte einiges für mich mitnehmen. Die Co-Therapeuten in der Angstbewältigungsgruppe sind sehr gut und gehen individuell auf jeden ein und nehmen sich soviel Zeit wie nötig,sodass ich vieles für mich lernen konnte in dem Expositionstraining. Auch das Selbstsicherheitstraining hat mir viel gebracht und jeder bekommt die Chance an sich zu arbeiten,so konnte ich dort z.B. mein eigenes Thema einbringen.
Die Zimmer sind gut ausgestattet und sauber.Allerdings ist man als Kassenpatient zu zweit auf ein Zimmer was für mich anfangs sehr gewöhnungsbedürftig war, aber für mich kein Problem darstellte, da ich jemand zum quatschen hatte und ich mich nicht so allein gefühlt habe.
Was allerdings noch sehr ausbaufähig ist,sind die organisatorischen und Verwaltungsabläufe,z.B. das ich paar mal das offene Therapieangebot nicht nutzen konnte wegen Gruppen oder Einzelgespräche. Aber auch die Essenszeiten mit den offenen Therapieangebot verläuft vielfach zusammen,dies ist sehr schade,da ich finde,das man auch Zeit für einen Ausgleich und Erholung haben sollte während der Therapie.
Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden und ich konnte viele Erfolge für mich erzielen. So kann ich auch wirklich jedem diese Klinik empfehlen der Hilfe benötigt und sich drauf einlassen will.
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Anja1860 berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 22
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
zufrieden
Qualität der Beratung:
zufrieden
Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
Pro:
Sehr nettes Petsonal
Kontra:
Zweibettzimmer für Kassenpatienten
Krankheitsbild:
Depression und Angstzustände
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Die Klinik ist wie eine Kur gestaltet, man fühlt sich nach kürzester Zeit schnell wohl . Alle Mitarbeiter sind sehr freundlich . Das Essen ist sehr schmackhaft und abwechslungsreich. Die einzelnen Anwendungen sind für mich sehr gut gewesen und man konnte auch selbst einiges mehr an Kurse belegen , wenn man wollte. Alles in einem ist das eine tolle Klinik, wenn es einem nichts aus macht mit jemanden das Zimmer zu teilen . Mir selbst ist das sehr schwer gefallen und hab deshalb auch die Klinik schon frühzeitig verlassen . Ich fand nicht die nötige Ruhe und auch Privatsphäre die ich dringend gebraucht hätte. Nur ein paar auserwählten Patienten und privaten Parteien war dieses Luxus gestattet. Das war sehr schade.
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ftanja45@gmail.com berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2021
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
Qualität der Beratung:
unzufrieden
Mediz. Behandlung:
unzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
unzufrieden
Pro:
Alternative Heilmethoden (Yoga, Kunst, Körpertherapie)
Kontra:
Abstempeln, Einschüchterung, Gängeln, Trennung von privat- und Kassenpatienten
Krankheitsbild:
SHKA (Sie Haben Keine Ahnung)
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:
Schubladendenken in höchster Vollendung.
Das gesündeste Gemüt wird, mit nicht mal geringer Wahrscheinlichkeit, in dieser Klinik für psychisch krank erklärt. Fortschritte werden unterschwellig getadelt.
Wenn ein Patient mancherlei Methode kritisch gegenübersteht, kommt es nicht selten vor, dass er in entmündigender Manier weichgekocht wird.
Jemandem in den unpassendsten Momenten Diagnosen aufzudrücken, damit eine innere Angst zu schüren, ist ein Teil dieser Praxis. Ob willkürlich oder unwillkürlich sei erstmal hingestellt.
Ich sehe diese Klinik nicht als Ort an, der sich die Gesundung des Patienten als oberste Priorität, auf die Fahne schreibt. Es war für mich ein interessantes Experiment und ich weiß nun mehr, welchen Weg ich beschreiten möchte. Diese Stärke, meinen eigenen Weg zu finden, ihn mir nicht von Therapeuten aufoktroyieren lassen, habe ich von Anfang bis Ende bewahrt. In so fern würde ich meinen Aufenthalt nicht als schlecht erachten.
Die Alternativen Therapiemothoden haben mir zum Beispiel dabei sehr geholfen in der Klinik stabil zu bleiben.
Mit Spannung habe ich den Abschlussbericht erwartet. Dieser ist genau so verfasst wie die Therapiesitzungen gewesen sind. Die Hälfte der Angaben ist fehlerhaft oder falsch. Sogar einen anderen Namen habe ich bekommen. Meine Therapeutin war entweder überfordert oder Sie hatte sehr viel Organisatorisches zu klären in der „kurzen Sitzungszeit.“ Einmal brummte mehrere Male Ihr Handy auf dem Schreibtisch. Dann wurde ich mit etwas konfrontiert was ich überhaupt nicht erzählt habe. ect. Wöchentlich eine neue Prognose und mal ein Medikament verordnet. Wegen Verlängerung?
Die Wut sollte raus. Wo soll Sie raus wenn keine Vorhanden? Mit den Schwimmnudeln im Wasser boxen. Die Therapeutin war ganz angetan von der Idee. Von einer Mitpatientin erfuhr ich, dass es wohl bei einer anderen geklappt hat. Bei mir eben nicht.. dann sollte ich einen Wutbrief schreiben. Habe einen schönen geschmückten verfasst, damit Sie zufrieden ist. Dann bekam ich Kopien von der Historischen Persönlichkeitsstörung. Sollte es mir durchlesen ob ich mich damit identifizieren kann. Nun lange Rede kurzer Sinn, ich habe beim Abschlussgespräch gesagt, dass es mir überhaupt nichts gebracht hat.
Ob es an der Umstrukturierung liegt, kann ich nicht beurteilen. Aber ich bin dort gewesen damit ich Hilfe bekomme und wurde mit den noch nicht funktionierenden Sachen konfrontiert. Die Wortwahl manches führenden Personals war für mich sehr überraschend.
Meine Therapeutin zuhause kennt mich zum Glück und ich hatte gleich nach der Entlassung einen Termin. Der meine Rettung zur Rettung war.
Fazit: Ein sehr Histrionischer Abschlussbericht.
Ein großes Lob an das Personal von der Aufnahme und die Leute vom Speisesaal und Küche!!! Das verdient wirklich fünf Sterne!
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anouschka berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2021
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
Qualität der Beratung:
unzufrieden
Mediz. Behandlung:
unzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
unzufrieden
Pro:
nix
Kontra:
Depression und Trauma in ein Zimmer!!!!!
Krankheitsbild:
Depression
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Mir wurde die Klinik in Windach empfohlen. Da ich mich bei der Anmeldung bereit erklärte über Weihnachten zu kommen, da es bei mir sehr akut ist, hatte ich schnell einen Termin zur Therapie. Leider gibt es ohne Zuzahlung nur Doppelzimmer. Ich leide an Burnout und Depressionen und wurde mit einer Trauma-Patientin in ein Zimmer gelegt. Diese Patientin, die schon 10 Wochen hier in Behandlung war, bestand auf durchgehende Heizung in höchster Stufe, die Fenster müssen geschlossen bleiben und warnte mich vor, dass sie in der Nacht mehrmals schreiend aufwacht. Nun frage ich mich, wie man einen depressiven Patienten mit einer Trauma-Patientin in ein Zimmer legen kann!? Sind diese Ärzte und Therapeuten wirklich nur noch auf Geld aus!?? Das wird auf jeden Fall ein Nachspiel haben! Diese Klinik ist etwas für Hartgesottene und entbehrt meiner Meinung nach jegliche therapeutische Absichten!
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Burkhardbeil berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2020
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
sehr zufrieden
Pro:
Alles top
Kontra:
Nichts
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich war vor einem Jahr zur Trauma Therapie in Windach und kann nur diese Klinik empfehlen ,von Medizinischen bis hin zu den Therapeuten nur bestes erzählen ,top Essen ,top Umgebung Top Therapie ...ich kann mich nur wiederholen von einer Scala von 1bis 10 gibt es natürlich die 10+
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Akuthilfe2 berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2021
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
sehr zufrieden
Pro:
Komplette Klinik.
Kontra:
Nix
Krankheitsbild:
Depressionen, Familienprobleme
Erfahrungsbericht:
Ich war rundum zufrieden, von der Aufnahme bis zum Zimmer. Mein besonderer Dank gilt Frau Voit, die Gespräche waren sehr einfühlsam und für mich sehr wichtig. Das gesamte Personal immer freundlich,ohne hektig man fühlt sich einfach wohl. Auch die sportlichen Angebote sind ausreichend vorhanden.
Ich kann nur jedem, der ein Angebot von seinem Arzt bekommt eine solche Klinik aufzusuchen,empfehlen dieses Angebot zu nutzen.
Ich fühle mich nach 6 Wochen wieder stark genug mein Leben zu gestalten.
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Diabolos berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2021
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
zufrieden
Qualität der Beratung:
unzufrieden (zu viel zu schnell, gleich an den ersten Tagen, zu viel Input in einer Woche. Ich habe alles vergessen, gleich nach den Terminen da ich mit mir selber zu tun hatte die erste Zeit und ich habe es von vielen gehört, das es ihnen auch so ging.)
Mediz. Behandlung:
zufrieden (nur zu empfehlen, wenn das Team so bestehen bleibt)
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden (keine Aufklärung über Verwaltung, oder schon wieder vergessen, da input to much und zu schnell kommt. Was spricht dagegen es erst nach einer Woche die man zum ankommen braucht zu machen.?! Man ist ja auch ne Weile da in den meisten Fällen sechs Wochen)
Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden (Zimmer sind gut, zu zweit ok, zu dritt wäre es schon sehr eng)
Pro:
Essen, Konzept, Umgebung
Kontra:
W-lan, Informationsfluss findet zwischen Klinik und Patienten nur sperrlich statt, Zuviel input in kurzer Zeit, besser wäre erst nach einer Woche die wichtigen Arztgespräche
Krankheitsbild:
Burnout
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Essen gut bis sehr gut
Mitarbeiter zu 90% top
W-lan ist sehr schlecht, mit einem guten Vertrag ist man besser dran. Auch sehr negativ
Patenschaften für neue Mitpatienten werden vergeben ohne absprache des Paten. Das sollte Gruppenintern geregelt werden, denn wenn man das per Zettel an der Tür regeln kann, das man ab jetzt Pate ist, kann man das auch in einer Gruppensitzung. Sehr fragwürdig das Konzept. Was auch auffällig ist, das Gruppen ohne Thetapeuten besser laufen als mit und das Protokoll was an dem Tag von Patienten (Gruppensprecher) geführt wird, von den Thetapeuten nicht wirklich ausgewertet wird oder überhaupt registriert das es monatelang nicht abgegben wurde. Die Gruppenarbeit ist auch sehr wenig, da es immer wieder zu Befindlichkeitsrunden, Verabschiedungen und Begrüßungen und Vorstellen der neuen Patienten kommt, was natürlich seine daseinsberechtigung hat aber auch wertvolle Zeit frißt. Was auch auffällig ist das Burnout hier überwiegend versucht wird auf die Arbeitswelt zu kompensieren. Was ich komplett vermisse ist eine Box oder Briefkasten für Vorschläge zur Verbesserung und die Bögen dazu. Gibt es einfach nicht. Die Meinung der Klinik, das alles supi ist, ist damit finde ich sehr abgehoben, von ihrem Konzept so überzeugt und nicht kritikfähig oder will es nicht wahrhaben das es immer mal wieder was zu verbessern gibt. Die Anmeldung für die Ärztesprechstunde und Stationsschwester ist auch sehr knapp gehalten. Wenn man mal zu lang beim essen ist oder einen anderen Termin hat, ist man aufgeschmissen und muss noch ein Tag warten. Was noch negativ ist, das es keine klaren Aussagen über die länge des Aufenthalt gibt und so den sozialdienst nicht wirklich rechtzeitig in Anspruch nehmen kann, der vor Ort ist. Was für Wiedereingliederung halt Sinnvoll wäre, was man dann leider erst daheim organisieren muss und leider auch zum Problem wird, zwecks Terminierung daheim beim Arzt. Die Arbeit der Therapeuten und das drumherum sind sehr gut um auch mal was gutes anzubringen.
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Maike22 berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 21
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
Qualität der Beratung:
unzufrieden
Mediz. Behandlung:
unzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
weniger zufrieden
Pro:
Atrium, Essen
Kontra:
Therapie, Corona Maßnahmen
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Die Klinik hat das insgesamt mehr das Flair einer 90iger Jahre Reha-Einrichtung,die Zimmer sind okay.
Meine Therapeutin war auch gleichzeitig meine Ärztin und außer ihr gab es noch eine Psychologin und eine Pflegerin/Co-Therapeutin, die die Frauengruppe leiteten. Alle drei waren vorher auf anderen Stationen und leiteten die Traumagruppe noch nicht lange, was deutlich durch die vorherrschende Unsicherheit zum Ausdruck kam. Alle Veränderung, Vorschläge oder Eigeninitiative wurden konsequent abgewehrt. Mir wurde beispielsweise untersagt Body Scan zu machen, Hypnose sei nicht das richtige für mich (obwohl Standard bei PTBS), Fachliteratur lesen sollte ich nicht und meine Hausaufgaben auf dem Laptop tippen brachte mir 45 Minuten Diskussion ein. Durchführung der Trauma-Konfrontation wurde von meiner Therapeutin gleich zu Beginn abgelehnt, trotz klarer Empfehlung von LMU und MPI, aber mit denen hat sie sich leider nie in Verbindung gesetzt weil ihr laut eigenen Angaben dafür die Zeit fehlte, ebenso wie für das Lesen von Vorbefunden! Auf welcher Basis sie dann ihre Entscheidungen traf, weiß ich bis heute nicht. Da Windach keine anderen Techniken wie EMDR anbietet, war meine Therapie dort sehr dünn gestrickt. Auch war die Stimmung in der Gruppe leider oft gedrückt und von viel Leerlauf/Schweigen geprägt in der Zeit in der ich da war. Nach fünf Wochen wurde dann mein Aufenthalt seitens Windach beendet weil ich an einem Abend Wein getrunken hatte. Ich hatte zwar keinen Abstinenzvertrag und Alkohol wird dort sogar in der Cafeteria ausgeschenkt aber meine Therapeutin nahm das zum Anlass mich sofort am nächsten Morgen zu entlassen. Ich musste direkt meine Sachen Packen und meine Abreise organisieren und bekam von ihr einen Dreizeiler als Arztbrief mit, in dem steht ich wäre mit einem stationären Setting überfordert und man würde mir ambulante Beziehungsarbeit empfehlen. Keiner meiner Therapeuten konnte dies nachvollziehen und ich war direkt danach stationär zur Stabilisierung am MPI, ohne Probleme. Ich reiche daher Beschwerde über die Klinik ein und kann von einem Aufenthalt dort nur abraten.
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Hupfi1956 berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2019
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
sehr zufrieden
Pro:
toller Speisesaal
Kontra:
längeres Warten im Fitnessraum
Krankheitsbild:
rezedivierende depressive Episode
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich war 2019 in der Klinik und vorher schon mal 2015
Ich lkann die Klinik bestens empfehlen, weil sie sehr gute und erfahrene Therapeuten hat. Begeistert bin ich von der Schwimmhalle und vor allem die sehr schöne Lage der Klinik. Die vielfältigen Therapieprogramme und Versorgung haben mir sehr zugesagt
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Kya berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 19
Gesamtzufriedenheit:
zufrieden
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
weniger zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
sehr zufrieden (Ausgenommen die Zweibettzimmer !)
Pro:
Cafeteria wo es immer leckere Naschis und Kuscheltiere gibt!
Kontra:
Zwei-Bett Zimmer! Zum Glück hatte ich ein Ein-Bett Zimmer!!!
Krankheitsbild:
PTBS
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich habe jetzt lange gebraucht um hier zu schreiben, weil mein Eindruck dieser Klinik ein ganz subjektiver ist, wie die vielen anderen auch. Ich habe von der Therapie insofern profitiert, als dass ich abgespaltenes Traumamaterial nach über 40 Jahren wieder entdeckt habe, was mich bis heute schwer dran arbeiten läßt, aber es ist gut so! Trotzdem ich eine sehr kompetente und herzliche Therapeutin hatte, die wirklich alles gegeben hat, bin ich in dieser Klinik nie das Gefühl losgeworden, eine ‚Nummer‘ zu sein. Die geschlossene Traumagruppe war eine Katastrophe, weil wir viel zu unterschiedlich waren. Angefangen mit einer 19jährigen, die sich wie eine 13jährige aufführte und überhaupt nicht mitmachte, aber außerhalb der Gruppe über die anderen Gruppenmitglieder tratschte bis hin zu angriffslustigen Frauen, die es nicht akzeptierten, wenn man außerhalb der Gruppe nicht mit ihnen zusammen sein mochte. Das war wirklich schwierig und in dieser vulnerablen Phase der Therapie auch nicht unbedingt förderlich...
Dennoch hat dieser Aufenthalt viel bewegt und ich wäre heute nicht da, wo ich jetzt bin, auch wenn ich im Anschluss direkt einen weiteren Aufenthalt in einer anderen Klinik benötigte.
Loben möchte ich trotz allem meine Bezugstherapeutin und die leitende Psychologin, weil sie sich sehr bemüht haben! Und zuletzt mein ganz besondere benefit: die leitende Physiotherapeutin! Ihr gilt mein ganz besonderer Dank, denn die Zeit bei ihr habe ich sehr genossen!!!
Wer mit der Einstellung nach Windach kommt, therapiert zu werden, passiv zu sein und danach gesund wieder nach Hause zu gehen, der stellt es sich ein bisschen zu einfach vor.
Die acht Wochen, die ich in Windach war, waren unglaublich harte Arbeit - härter, als ich es mir anfangs vorgestellt habe. Corona und die Einschränkungen kamen erschwerend dazu. In erster Linie therapiert man sich selbst und sollte die Zeit deshalb aktiv nutzen und sich vor Ort verschiedene Übungssituationen suchen. Man wächst sozusagen am Klinikalltag selbst, wenn man die Zeit für sich zu nutzen weiß.
Gruppentherapien und Co-Therapien sind hilfreich, man wächst als Gruppe unglaublich stark zusammen bei den jungen Zwänglern. Ich hab Freunde gefunden.
Auch bei mir kam es zu konfliktreichen Situationen auf dem Zimmer, in der Einzeltherapie und auch in der Gruppentherapie. Das würde ich aber nicht als negativ erachten. Da sich meine Ängste und Zwänge genau um diesen Bereich drehen, war Windach der richtige Übungsort, um zu lernen, mit solchen Situationen umzugehen. Wie meine ambulante Psychologische Psychotherapeutin (ehemalige Therapeutin in Windach) danach so schön sagte:
"In Windach wiederholen sich alle Probleme, die man draußen auch hat. Ich weiß nicht, wie das jedes Mal hinhaut, aber dort kommt jeder Patient in genau die Situation, die er braucht, um an ihr zu wachsen."
Und das kann ich absolut bestätigen! Deshalb: wenn ihr nach Windach geht, macht das beste draus, auch wenn's mal richtig, richtig hart wird. Ich bin mit viel mehr Verständnis für mich und die Krankheit, aber auch meine Wünsche raus.
Zur Zwangstherapie: Gruppentherapie ist super, hätte mir jedoch mehr Einzeltherapie gewünscht. Für Exposition/Flooding war ich während des ersten Aufenthalts zu instabil, weshalb ein Intervallaufenthalt mit Abstand von min. 6 Monaten geplant wurde. Leider habe ich auch einige Zwangshandlungen von Mitpatienten übernommen, was jedoch nicht unüblich ist, wenn man keine Expo macht.
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Wupsy23 berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2020
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
Pro:
Individuelle Therapieplanung
Kontra:
Zweibettzimmer
Krankheitsbild:
Ptbs, Depressionen, Bps
Erfahrungsbericht:
Die beste Klinik Deutschlands.
Individuelles Eingehen auf den Einzelnen
Man ist keine Nummer , sondern ein Mensch.
Super ausgebildete Therapeuten
Ein tolles Konzept
Ein gutes Klima
Tolle Umgebung
Ein Ort zum gesünder werden
Nur zu empfehlen
Ich war schon zu mehreren Intervallen da und bin jedesmal top zufrieden. Es mag anstrengend sein , aber wenn man selbständerugsmotiviert ist dann bekommt man alle Unterstützung die nötig ist.
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Lory94 berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2018
Gesamtzufriedenheit:
weniger zufrieden
Qualität der Beratung:
weniger zufrieden
Mediz. Behandlung:
weniger zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
Pro:
Essen, Umgebung, Mitpatienten
Kontra:
Therapie
Krankheitsbild:
Zwangserkrankung
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich habe mir viel von Windach versprochen, da die Klinik als prädestiniert für Zwangserkrankte gilt.
Das Beste sind m.E. der Kontakt zu Mitpatienten und die wunderschöne Umgebung, welche zu ausgiebigen Spaziergängen einlädt.
Auch das gute Essen und sehr freundliche Personal sind hervorzuheben.
Die Therapie habe ich als unzureichend empfunden.
Co-Therapeuten, bei denen es sich meines Wissens um Krankenpfleger mit Zusatzausbildung handelt, waren in Sachen Kompetenz und Freundlichkeit klar von den Psychologen zu unterscheiden. Ich hatte sogar hin und wieder das Gefühl dass hier vergessen wird, dass man es mit psychisch kranken Menschen zu tun hat.
Leider wird man während der herausfordernden Zeit der Reizkonfrontation/Flooding primär von diesen begleitet, die Psychologen trifft man abseits der Gruppentherapie nur einmal wöchentlich zum Einzelgespräch.
Das fand ich schade, da ich mit meiner Psychologin sehr zufrieden war und sie sich mit dem Krankheitsbild wirklich gut auskannte.
Wie bereits oben erwähnt, hat es mir persönlich sehr geholfen "Leidensgenossen" zu treffen und mich mit diesen auszutauschen.
Es gab aber zu wenig sinnvolle Therapieangebote und in der Gruppentherapie auf welcher der Fokus liegt, werden viele Themen behandelt, die nichts oder nicht zwingend etwas mit dem Krankheitsbild zu tun haben.
Meine Symptomatik ist unverändert.
Ich war schon zwei mal hier gewesen, nun der dritte Aufenthalt. Und was soll ich sagen? Nie, nie wieder. Die Klinik ist für diejenigen, die keine sozialen Kontakte haben, die, die nicjt wissen wie man Kontakte knüpft gut. Ansonsten eher nicht zu empfehlen. Denn auf eigene Bedürfnisse - wie Rückzug, wie Ruhe, wie Zeit für sich selbst, wird in der Klinik nicht wert gelegt, viel mehr wird man verpflichtet in der Gruppe ständig mit zu machen, auch außerhalb der normalen Therapie Zeiten. Man darf kein Kontakt nach außen haben, und es wird nichts gesehen, was man an sich arbeitet. Die Therapeuten haben ihre vorgefertigte Meinung, und ihnen ist egal was man sagt und tut. Und wenn man abends Hilfe braucht und sich bei Therapeuten meldet die Dienst haben wird man abgefertigt. Man spürt richtig wen die Therapeuten mögen und wen nicht. Solange man nichts sieht nach außen dass sich ein Mensch geändert hat, ist man für die Therapeuten ein rotes Tuch. Kein Mensch geht top geheilt aus der Klinik, aber bei mir ging es um viel, und den Therapeuten war es egal.
Man hat den Eindruck, dass willkürliche Entscheidungen getroffen werden und die Therapeuten sich oft über die Patienten lustig machen, anstatt ihnen zu helfen. Und wenn man dann Meinungen anspricht, wird man raus geschmissen oder einem nahe gelegt dass man ja Therapie Unfähig ist, nur weil man nicht so tickt wie Therapeuten wollen. Zudem werden einfach während der Therapie die bezugstherapeuten geändert - ohne jeglichen Grund muss man von Neuem anfangen.
Ne ne, also nochmal mach ich sowas nicht mit und dir Klinik Windach wird mich nie wieder sehen!
Das beste an der Klinik sind die Mitpatienten - sorry! Es gibt sicher hervorragende Therapeuten dort - nur ich hatte ne - verzeihung: Pflaume? Der mir aus irgendeinem Buch vorlas, in dem wohl Krankheiten erklärt wurden. Nach einigen hin und her (Finden Sie das auf Sie zutreffend? Nein? .. okay die nächste .... ) war dann die Diagnose schnell gefunden. Entsprechend war dann auch die Therapie ausgelegt. Als Angstpatient durfte ich nicht in die Angstgruppe? Okay, die Fachleute sind dort, was weiß ich schon drüber ...
Alles in allem: Essen ist extrem gut fand ich. Die medizinische zentrale ist überfordert - anders kann mans nicht sagen. Wenn man - wie bei mir - eine ordentliche Nebenhöhlenvereiterung hat dann wird gesagt "Ja das ist psychisch - hier sind Nasentropfen" (Anmerung: Die Tropfen waren begrenzt im Sinne von tägliche Ration, wenn ich mehr gebraucht habe, musste ich "antanzen") - ich habe mir aus der örtlichen Apotheke dann selbst Medikamente geholt - ohne Worte.
Im übrigen: Es hiße, wenn man mit seinem Therapeuten nicht zurecht kommt soll man Bescheid sagen, ein Wechsel wäre kein Problem. Mit nichten, mehrmals habe ich drum gebeten wechseln zu können - no way. Erst durch Urlaub meines Therapeuten bekam ich für die Zeit einen anderen - der mir mehr weitergeholen hat in den 2 Sitzungen, wie der andere in 10 Stunden vorher.
Alles in allem hat mir dann aber der Zusammenhalt unter den Patienten geholfen - eine tolle Zeit die ich da verbringen durfte - aber eben therapeutisch aus meiner Sicht - Danke nicht nochmal.
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schlauerfuchs berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2018/2019
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden (Horror-Klinik ohne Hilfe für seltenere Krankheitsbilder)
Qualität der Beratung:
unzufrieden
Mediz. Behandlung:
unzufrieden
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
unzufrieden (trostloses Ambiente wie in einem Todestrakt)
Pro:
Essen
Kontra:
Therapieangebot, kein Eingehen auf die Patienten
Krankheitsbild:
Zwangsstörung / Depression
Privatpatient:
ja
Erfahrungsbericht:
Windach sei eine Spezialklinik für Zwangserkrankungen, kann man überall lesen. Nun, bei gewöhnlichen Wasch- und Putzzwängen bekommt man hier durchaus Hilfe. Wenn die Krankheitsbilder aber komplexer und die Zwänge nicht in jedem Studienbuch erwähnt werden, bekommt man keinerlei Hilfe.
Denn das hieße ja für die Therapeuten, mal eine Extraschicht einzulegen oder sich Gedanken zu machen, zum Wohl des Patienten, aber nicht unbedingt während die Vergütungsuhr tickt.
Ich bekam in 9 Wochen keine Sekunde Therapie gegen meine Zwänge, keine einzige Exposition. Stattdessen musste ich mir mehrmals wöchentlich in Gruppentherapien die Gedankenzwänge der anderen Mitpatienten anhören, von denen ich dann schließlich auch etwas übernommen habe, so krank haben mich die Gruppensitzungen gemacht. Seitens der Therapeuten kam keine Hilfestellung, es würde alles besser, wenn ich wieder arbeiten würde. Eine tolle Therapie. Super Ratschlag.
Nun, 2 Jahre später, nach 2 Jahren Arbeit, ist nichts besser und ich leide nach wie vor unerträglich wegen dem ganzen Mist, den ich mir damals in Windach anhören musste.
Mein Leben war durch die Zwänge vor Windach schon qualvoll, aber dank Windach ist es endgültig unerträglich geworden.
Fazit: bloß nicht nach Windach gehen, wenn die Zwänge etwas exotischer oder komplexer sind. Man wird keine Therapie bekommen und durch die Gruppentherapien noch kränker gemacht. In Prien /Roseneck (2007) dienten die Gruppentherapien einzig der Lösung von zwischenmenschlichen Problemen etc. Über persönliche Krankheiten wurde nicht gesprochen, aus gutem Grund.
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Roman-2019bis2020 berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2019
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
Ausstattung und Gestaltung:
sehr zufrieden
Pro:
Das Arrangement aller Mitarbeiter ist top
Kontra:
Kann mich nicht beschweren
Krankheitsbild:
Depresionen Mobbing
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Hallo.
Ich bin absolut von der Klinik begeistert.
So viel Freundlichkeit, Arrangement, und Kompetenz findet man selten.
Und das in allen Gebieten.
Von der Reinigungsfrau, über Küche bis zur obersten Etage.
Lediglich im Bereich der Medizinischen Versorgung
sind anscheinend die Hänge gebunden. Es wird allerding sofort gehandelt und wenn nötig
in ein Krankenhaus gebracht.
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Transparenz berichtet als Patient |
Jahr der Behandlung: 2018
| Benutzerempfehlung
Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden (Völlig falsche Diagnosestellung und Behandlung)
Qualität der Beratung:
unzufrieden (völlig unzureichend)
Mediz. Behandlung:
unzufrieden (Findet faktisch nicht statt)
Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden (Ständige Probleme bei der Zimmerbelegung (Schnarchen, mangelnde Hygiene) werden nicht geregelt)
Ausstattung und Gestaltung:
weniger zufrieden (Völlig in die Jahre gekommen, Doppelzimmerbelegung ist eine Katastrophe)
Pro:
Umgebung
Kontra:
Völlig ungeeignet, wenn man Hilfe sucht und erwartet
Krankheitsbild:
Psychosomatisch
Privatpatient:
nein
Erfahrungsbericht:
Ich kann nach 6 Wochen Windach in der Station 1 nur ein Fazit ziehen: Katastrophal!
Anstelle das einem dort geholfen wird, liefert man sich dort sog. Pyschotherapeuten und Cotherapeuten aus, die auf dem Patienten rumhaken und schikanieren. Dies gilt zumindest für die Station 1. Das Spießrutenlaufen beginnt schon bei der Anreise. Obwohl die Verwaltung über eine spätere Anreise informiert wurde, nimmt dies der sog. Therapeut sofort zum Anlass, um zu behaupten, der Patient wäre unzuverlässig. Obwohl der Patient keine Verantwortung dafür trägt, zieht sich dieses Thema die ganze Zeit durch. Danach werden wahllos Diagnosen verteilt, nicht nur auf psychischem Gebiet und an die Krankenkasse gemeldet Alle Vorerkrankungen der letzten 100 Jahre werden als Aufnahmediagnose klassifiziert. Wahrscheinlich um mehr Geld für den Aufenthalt zu bekommen. Gleiches gilt auch für die Abrechnung von Leistungen. Häufig fallen Therapien aus, trotzdem werden diese gegenüber der Krankenkasse abgerechnet. Eine Betreuung auf allgemeinmedizinischem Gebiet findet defacto nicht statt. Morgends darf man sich um 08.45 Uhr vor dem sog. Arztzimmer einfinden und bekommt, wenn man Glück hat, die Ärztin kurz zu sehen. Mehr aber auch nicht. Häufig ist es auch nur die Vertretung von der Vertretung. Konkrete Fragen/Probleme können nicht geklärt werden. Die eigentlichen Probleme, von denen man gehofft hatte, kann man nicht bearbeiten. Einzeltherapie findet viel zu wenig statt und dann bei einem Therapeuten, der eine völlige Fehlbesetzung ist und sich ein Spaß daraus macht, den Patienten noch mehr runterzumachen.
Dazu kommt noch die Gruppentherapie, die theoretisch zwei Mal in der Woche auf dem Plan steht. Dabei sitzt neben der Therapeuten noch ein sog.Co-Therapeut, der in Wirklichkeit ein Krankenpfleger o.ä. und dann in Windach noch qualifiziert wurde und damit auf die Patienten losgelassen wird. Was dann dort in den Gruppen abgeht, ist eine Katastrophe. Windach war vielleicht mal gut,die Zeiten sind vorbei.
Sorry für deine schlechten Erfahrungen. Die Klinik ist super.
Die Co Therapeuten sind Pfleger mit langer Zusatzausbildung. Sie unterstützen und komplettieren deinen Prozess. Ja man kann Pech haben mit seinem Therapeuten, dann muss man wechseln das geht ohne Probleme.
Sie sind aber keine Autowerkstatt in der unter die Haube geschaut wird und dann ein neues Teil alles wieder zum Laufen bringt. Es war evtl nicht die richtige Zeit oder der richtige Ort für dich.
Ich war vor 2 Jahren bereits schon mal da. Diesmal war es sehr viel besser. Das lag aber daran, dass ich damals noch nicht bereit war meine Probleme und mein Leben auszupacken und anfangen konnte es in Ordnung zu bringen. Der Empfang war perfekt, das Zimmer ebenfalls. Die Möglichkeiten mit swimming Pool, Volleyball, Kraftraum (tolle Geräte) Sauna etc. sind erstklassig. Alles hat für mich 4 Sterne Niveau, weniger Krankenhauscharakter sondern eher wie ein Hotel.
Man kommt sich nicht krank vor und die Umgebung vermittelt Wertschätzung und Schutz, das hat den Vorteil, dass ich mich gleich besser gefühlt habe
und nicht wie in einem anderen Krankenhaus als kranker Mensch mit Plastikgeschirr und Jogginghosen überall. Das Essen ist abwechsungsreich und auf sehr gutem Nivaeu. Das hilft sehr und ist sicher Teil des Konzeptes. Alles ist sehr gut aufeinander abgestimmt. Ich bin mitte Dezember angekommen, es lief trotzdem wie am Schnürchen. Egal ob gesetzlich oder Privat immer steht die Würde und Unterstützung des Patienten im Vordergrund.
Bei einem Zusammenbruch stehen Ärzte Therapeuten und Co`s rund um die Uhr bereit.
Alle beteiligten um mich herum waren gut über meine Probleme informiert.
Das Herzstück, die Einzeltherapie:
Bei den Therapeuten gibt es von super bis, naja geht so, alles. Ich hatte Glück. Aber wenn man nicht zufrieden ist einfach melden und man kann wechseln.
Die Gruppen sind auch auf die Therapie gut abgestimmt, unterstützen und erweitern die Genesung. Der Erfolg hängt von dir ab. Niemand kann dir deine Schmerzen nehmen ausser dir, die nötige Hilfe ist da.
Ich habe geweint aus Dankbarkeit, das gabs noch nie. Ich bin gegangen und war stärker und glücklicher (cool).
Es wird anstrengend (geh auf den Problem zu) aber überfordert nicht, denke daran du kommst mit dir und gehts mit dir. Kümmere dich um dich sorge dafür dass du dir zutraust mit den Problemen fertig zu werden, lass dich nicht ablenken, geh los es wird besser.
2 Kommentare
Patienten gibt es keine alternative Möglichkeiten zu Essen. Das Personal im Speisesaal ist zwar freundlich, gibt aber z.T. unangemessene Kommentar z.B. zum Essverhalten ab. Das Essen ist gut. Manchmal ist allerdings die einzige vegetarische Variante scharf.
Neben der bereits angesprochenen Gruppen- und Einzeltherapie bekommt man entweder Kunst- oder Körpertherapie. Zusätzlich gibt es verschiede spezifische Gruppen, wie z.B. Angstgruppe. Allerdings sind manche Angebote parallel, weshalb man sich entscheiden muss. Wenn man in keine der (wenigen) spezifischen Gruppen passt, hat man teilweise tagelang nichts zu tun. Wenn man Entschleunigung braucht, kann das ja hilfreich sein, wenn man aber auch zu Hause genug Ruhe hat, ist es vor allem langweilig. Ohne eigenes Auto kommt aus Windach kaum weg, sowohl Linienbus, als auch Klinikbus fahren nur selten. Außerdem muss man bei den jungen Erwachsenen jeden Morgen spazieren gehen und hat am frühen Abend einen Tagesrückblick. Das macht Ausflüge ziemlich schwierig. Die Umgebung ist nett, nur halt am Arsch der Welt.
Die Klinik ist extrem behinderten- und inklusionsfeindlich. Von Seiten der Klinik gab es keine Transfeindlichkeit (nur ständgies misgendern und deadnaming), allerdings haben Therapeuten Transfeindlichkeit von Mitpatienten kommentarlos hingenommen und später geleugnet.
Die Hälfte der Therapiezeit (Gruppe und Einzel) ging für Probleme verloren, die durch die Klinik entstanden sind.
Verschieden Stellen wissen selten, was andere machen. Patientenakten gehen durchaus mal verloren. Für das Sportprogramm wurde ich erst in Woche vier angemeldet. Obwohl ich schon am ersten Tag gesagt habe, dass ich dringend Physiotherapie brauche, habe ich den ersten Termin für den Tag nach meiner Abreise bekommen (?). Man bekommt immer mal wieder falsche Terminzettel. Teilweise erhält man diese auch erst zwei Stunden vorher. Wenn man etwas von Ärzten oder Therapeuten braucht, hat man theoretisch täglich 15 Minuten Zeit dafür, praktisch sind sie jedoch regelmäßig in dieser Zeit nicht auffindbar.
Manche Therapien haben eine längere Wartezeit als der reguläre Aufenthalt (6 Wochen) dauert.
Die Bedürfnisse der Gruppe werden z.T. über die Bedürfnisse einzelner Patienten gestellt, obwohl ständig betont wird, dass ja jeder für sich selber da ist.
Die Situation in den Mehrbettzimmern ist z.T. sehr schwierig, z.B. wenn einer schnarcht.
Die Klinik zementiert die Zweiklassenmedizin enorm. Privatpatienten