Ich, Rudolf, sitze hier in meinem Wintergarten und freue mich, dass ich wieder zu Hause bin und das „Abenteuer“ gut überstanden habe. WAS IST PASSIERT?
Ich bin im Haus meine Helferin klingelt. Meine Helferin sieht, dass ich krank bin. Aber sie hat das sofort gesehen; telefoniert und zwei Helferinnen kommen (zwei sind im Gesundheitswesen tätig). Diese drei Helferinnen wissen sofort, worum es geht, was man mit mir machen muss. Eine Helferin schiebt Schnee, die anderen kümmern sich um mich. Ich werde auf Corona getestet, Blutdruck gemessen, Blutdruck im Keller, Temperatur gemessen, Temperatur zu hoch. Ich kann nur noch zur Toilette gehen, Tee trinken, einen Happen essen, schlafen, Toilette gehen, Tee trinken, schlafen. Die Temperatur ist zu hoch. Dagegen bekomme ich eine Tablette. Dann wieder nur Toilette, einen Happen essen, Tee trinken, schlafen. Das war eine gefühlte Ewigkeit. Irgendwann kam ein Arzt. Der stellte einen grippalen Infekt und niedrigen Blutdruck fest. Das wussten wir aber schon. Und es geht weiter so Toilette, Tee trinken, schlafen. Dann wurde wieder Schnee geschoben. Und der Turn Toilette, Happen essen, schlafen geht eine gefühlte Ewigkeit weiter.
Und dann geschieht das Unglaubliche … ich schaffe es nicht mehr auf die Toilette, sondern nur noch vor die Toilette und dann bricht es aus mir heraus. Gefühlte drei Liter Blut laufen an der Toilette runter und sammelt sich auf dem Fußboden. Mittlerweile sitze ich auf der Toilette, zittere, bebe und habe alle möglichen Dinge, die ein Mensch haben kann. Ich will nur noch in die Waagerechte. Ich wurde auf das Bett gebracht. Dann wurde der Krankenwagen bestellt. Meine drei Helferinnen waren noch da, um mich zu versorgen. Der Krankenwagen kommt mit zwei jungen Leuten. Da die Toilette noch nicht gereinigt war, konnten wir den beiden jungen Leuten die Toilette zeigen, damit sie wissen, was passiert ist (ca. 1,5 l Blut).
Ich wurde dann in das Bethesda Krankenhaus in Bergedorf gebracht. Dort angekommen, kam ich auf die Intensivstation. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass jeder wusste, was wann zu tun ist. Es wurde kurzzeitig beraten und ich wurde kurz befragt und dann wurde entschieden.
Als erstes Blutbestimmung. Blutplasma bekomme ich, um den Kreislauf zu stabilisieren. Und dann wurde nach kurzfristiger Beratung entschieden, was weiterhin mit mir zu tun ist. Ich bekam viele Schläuche.
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1 Kommentar
Sehr geehrte / sehr geehrter SJHH,
ich bedauere es sehr, dass Sie diese Erfahrung in unserem Haus gemacht haben. Gerne würde ich mich mit Ihnen darüber austauschen, damit wir aus Ihren Erfahrungen lernen und diese zur Verbesserung nutzen können.
Daher bitte ich Sie, dass Sie sich dazu mit mir als Meinungsmanager unter der Telefonnummer 040- 725541011 in Verbindung setzen. Wenn Sie dort eine Nachricht hinterlassen, melde ich mich in Kürze bei Ihnen. Alternativ bieten wir Ihnen die Mailadresse ihremeinung(at)bkb.info zur Kontaktaufnahme an.
Mit freundlichen Grüßen
M. Linniek
Meinungsmanager im AGAPLESION Bethesda Krankenhaus Bergedorf