München Klinik Bogenhausen
Englschalkinger Straße 77
81925 München
Bayern
Lungenheilkunde
- Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
- Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
sehr zufrieden
- Pro:
- Sehr freundliches Personal. Verpflegung sehr gut.
- Kontra:
- Krankheitsbild:
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Sehr freundliches Pflegepersonal.
Umgangsform annähernd familiär.
Verpflegung ausgezeichnet.
Lungenheilkunde
- Gesamtzufriedenheit:
zufrieden
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
- Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
zufrieden
- Pro:
- Pfleger, Schwestern
- Kontra:
- Krankheitsbild:
- Lungenentzündung
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Grosse Auswahl an Essen. Qualität und Quantität für Krankenhaus absolut in Ordnung. Pfleger sehr nett und hilfsbereit. Sind stets zur Stelle wwenn man ein Anliegen hat. Meine Ärztin war noch relativ jung, macht aber einen sehr kompetenten Eindruck (was mein Zimmernachbar bestätigt). Wartezeiten auf Untersuchungen halten sich auch im Rahmen. Zimmer gross genug. Das Bad sollte mal saniert werden. Look von Ende der 70-Jahre.
Lungenheilkunde
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
unzufrieden
- Mediz. Behandlung:
unzufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
unzufrieden
- Pro:
- Kontra:
- Krankheitsbild:
- COPD
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Mein Vater ist vor kurzem im Krankenhaus Bogenhausen in der Intensivstation 05 nach langem Leiden verstorben.
Mein Vater litt an der schweren Krankheit COPD IV Gold und kam alle paar Wochen mit einer Exerbation ins Krankenhaus. Überwiegend ins Bogenhausener. Wir waren jedes Mal froh darüber wenn er es wieder einmal überlebt hatte. Beim letzen Mal hatte er es ebenso geschafft und war auf Station 18 zur Erholung. Übers Wochenende Anfang September verschlechterte sich sein Zustand rapide. Die Ärzte gaben ihm eine Dosis Morphium nach der anderen, doch es wurde immer schlechter. Wir haben alle nicht verstanden warum er so viel Morphium bekam. Von Montag auf Dienstag in der darauffolgenden Woche fielen bei ihm beide Lungenflügel zusammen. Daraufhin wurde er um die 5 Stunden operiert (schlechtes Gewebe eines Lungenflügels wurde entfernt) und beidseitig Trainagen gelegt um die Lunge wieder aufzustellen. Die Ärzte und Pfleger erzählten uns das alles sehr optimistisch. Wird schon wieder und er kommt in ein paar Tagen wieder aufs normale Zimmer. Am ersten Tag nach der Op war es nicht möglich ihn aus der Narkose zu holen. Am zweiten Tag gelang es zwar aber mein Vater war leicht verwirrt und hat nur einzelne Wörter herausgebracht. Wir waren alle am Ende, hatten aber Hoffnung dass alles nochmal gut werden wird. An diesem Tag war er das letzte Mal wach. Über Nacht fiel er durch den Co2 Anstieg in seinem Körper ins Koma und wachte nicht wieder auf. Er war nur noch unter der Beatmungsmaske und man sagte uns es gäbe keine Möglichkeit mehr für ihn weiter zu leben. Am folgenden Sonntag wurde ihm diese Beatmungsmaschine entfernt, die Therapie wurde von "Heilung" auf "Sterbebegleitung" geändert, es wurden die Geräte abgestellt und der Pfleger gab ihm in einer Zeit von noch ca. 1,5 Std. vier Spritzen, danach ist mein Vater verstorben. Wir sind alle ziemlich verzweifelt und verstehen die Welt nicht. Wir fragen uns was wäre ohne Op gewesen, was wäre gewesen wenn die Ärzte und Pfleger es einfach so gehandhabt hätten wie ganz oft schon zuvor, ohne Morphium sondern mit den üblichen Medikamenten die ihm gespritzt wurden in so einem Moment? Was ist hier passiert? War die Op überhaupt nötig?
Lungenheilkunde
- Gesamtzufriedenheit:
zufrieden
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
- Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
sehr zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
weniger zufrieden (Bodenbelag im Patientenzimmer zeigt auffällige Abnutzungserscheinung, Farbanstrich der Wände wäre notwendig)
- Pro:
- die ärztliche- und pflegerische Betreuung ist außerordendlich gut. Man geht hier auf die Bedürfnisse des Patienten ein.
- Kontra:
- allgemeiner Zustand des Patientenzimmers.
- Krankheitsbild:
- Brochopneumonie
- Privatpatient:
- ja
- Erfahrungsbericht:
-
die ärztliche und pflegerische Behandlung und Betreuung ist von fachlicher Kompenens in beiden Berufsgruppen geprägt. Als Patient wird man in allen Phasen der Behandlungsschritte durch die behandelnden Ärzten und der pflegerischen Versorgung im vollen Umfange durch ausführliche Information und Beratung mit einbezogen. Das vermittelt uneingeschränktes Vertrauen zu den Ärzten und dem Pflegeteam.
Um das positive Gesamtbild abzurunden wäre es sinnvoll, das die Ausstattung des Patientenzimmers, hier vorrangig der Fußbodenbelag, mal erneuert wird.
Lungenheilkunde
- Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden (Ein großes Krankenhaus, das trotzdem persönlich st.)
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden (fand guten Gesprächszugang zu Ärzten)
- Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden (Behandlung ist auf aktuellen Stand)
- Verwaltung und Abläufe:
zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
sehr zufrieden
- Pro:
- schnelle Hilfe in der Notaufnahme, auch auf der Station wurde schnell geholfen. Ein großes Lob verdient auch die Küche
- Kontra:
- kein Kontra, aber schade, dass die Küche privatisiert wird.
- Krankheitsbild:
- Exazerbation COPD IV
- Privatpatient:
- ja
- Erfahrungsbericht:
-
Eingewiesen wegen einer Exazerbation meiner COPD IV wurde ich auf Station 18 hervorragend behandelt. Sowohl die Schwestern und Pfleger, als auch die Ärzte waren sehr bemüht.
Lungenheilkunde
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
unzufrieden
- Mediz. Behandlung:
unzufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
- Pro:
- geräumige 2-Betten-Zimmer mit Bad/WC im Zimmer
- Kontra:
- unfreundlich, keine Infos, Massenabfertigung
- Krankheitsbild:
- Bronchoskopie ambulant
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Es wird nichts erklärt, wie was abläuft. Nadel in die Hand, inhalieren - was Hals und Rachen total betäubte und ich nachfragte, was das wäre. Getuschel und Betäubung spritzen. Nach ca. 1 Stunde mit totaler Atemnot und Schmerzen im gesamten Brustraum aufgewacht. Statt der üblichen 2 Stunden verbrachte ich den ganzen Tag in der Klinik mit leichter Besserung. Ich könne ja Kortisontabletten nehmen und bekam auf Nachfrage welche mit. Dann nach 2 Tagen wurde die Atemnot so schlimm, dass ich mit dem Krankenwagen in die Klinik musste. Stundenlanges warten, keine Infos, 2 Tage Antibiotikum, Kortison etc. nehmen, dann kam der Arzt von der Bronchoskopie. Als erstes entschuldigte er sich, dass er so "rumgewütet" hat in meinen Bronchien. Eine Schwester meinte, ich hätte innen dadurch wohl Blutergüsse und Schwellungen oder so, keine genaue Auskunft. Selbst nach über 1 Woche immer noch mit Schmerzen und Tabletten.
Nach der Bronchoskopie vor 2 Jahren in Gauting bin ich nach 2 Stunden schon wieder gegangen ohne Atemnot und Schmerzen! Dort wurde alles genau erklärt und eine "starre" Bronchoskopie gemacht. In Bogenhausen mit einem "Schlauch", was angeblich besser sein soll!
Das meiste Personal ist unfreundlich, gestresst und genervt. Eine ältere Dame im Rollstuhl wurde von einer Schwester derart angemault, dass sie weinte.
Privatpatienten und Herrschaften in schwarzen Kutten werden dafür bevorzugt behandelt! Egal welche Nationalität oder wie dick der Geldbeutel ist: Jeder schreit nach Gleichbehandlung, aber kaum einer hält sich daran!
Gewischt wird nur einmal am Zimmerrand. Essensreste vom Vorgänger klebten noch auf dem Tisch. Alles sehr unsauber.
Auch auf Station kein Infoblatt, nur auch Nachfragen einige Auskünfte, wann Visite ist etc.
Lungenheilkunde
- Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden
- Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
zufrieden
- Pro:
- Der Patient ist keine Numer sondern Mensch
- Kontra:
- keine besonders erwähnenswerte negativen Vorkommnisse
- Krankheitsbild:
- Blutung der Atemwege
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Die medizinische und fachliche Versorgung sowie Aufklärung auch als Kassenpatient ist 1. Klasse. Der Kontakt und Einsatz vom Assistenzarzt bis Professor überstieg alle Erwartungen. Die 2 Bettzimmer mit eigener Toilette und Dusche sind sauber und angenehm. Das durchwegs freundliche Pflegepersonal ist bemüht den Aufenthalt, auch mal mit einem freundlichen Gespräch über Gott und die Welt angenehm zu gestalten, wenn es die hohen Anforderung der Pflege und des Management erlauben. Der Speiseplan hat sich erheblich seit meinen letzten Aufenthalt 2011 gebessert. Eine schön gestaltete Aussenanlage zum Verweilen wenn der Patient gehfähig ist. Das Gesamtbild der Klinik ist in der Grössenordnung überschaubar und in der medizinischen Versorgung auf sehr hohen Niveau. Diese Erfahrung gilt auch in den anderen Fachbereichen in denen ich bereits stationär behandelt wurde.
Lungenheilkunde
- Gesamtzufriedenheit:
unzufrieden
- Qualität der Beratung:
unzufrieden
- Mediz. Behandlung:
unzufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
unzufrieden
- Pro:
- Lage in Bogenhausen ist eher gehoben
- Kontra:
- die Missstände sind umso verwunderlicher
- Erfahrungsbericht:
-
Die Station Pneumologie ist eine Katastrophe. Ich möchte behaupten, dass wenn die meisten Patienten hier nicht versterben würden, es noch viel grösseren Protest geben würde. Die Behandlung durch die Pflege ist menschenverachtend und dass schon seit vielen vielen Jahren. Wann wird hier endlich einmal aufgeräumt? Fachlich kann ich es nicht beurteilen und die Ärzte geben sich bestimmt viel Mühe. Jedoch scheint es an Untersuchungsräumen zu mangeln. Es geht unappetitliches zu. Die Stationshilfe, die sich um das Essen austeilen kümmert ist eine Schlägerin von der Strasse. Sie sieht gefährlich und brutal aus und ist es auch. You can fool some peolpe sometimes, but you can not fool all the people all the time. Irgendwann werden auch diese menschlichen Verbrechen ans Tageslicht kommen.
Lungenheilkunde
- Gesamtzufriedenheit:
sehr zufrieden (Krank hin, gesund heraus, Ziel erreicht)
- Qualität der Beratung:
sehr zufrieden (Gute Abfragen, Untersuchungen)
- Mediz. Behandlung:
sehr zufrieden (Soweit ich sagen kann alles gut behandelt)
- Verwaltung und Abläufe:
zufrieden (War alle in Ordnung)
- Pro:
- Ärzte wirkten allesamt sehr kompetent
- Kontra:
- Pflegepersonal ok, teilweise desinteressiert
- Privatpatient:
- ja
- Erfahrungsbericht:
-
Erster Ablauf:
Ich bin mit akuter (wenn auch leichter) Lungenentzündung in die Klink Bogenhausen gegangen. Dort wurde ich in der Notaufnahmen freundlich empfangen. Meine Schwester war eher leicht grob und kritisch, angesichts der aktuellen Unsicherheit zur Schweinegrippe ist das aber verständlich. Die Untersuchung war sehr gut und umfangreich (Mit Spezialärztin abgesprochen).
Aufnahme:
Nach Aufnahme auf die Station wurde ich zuerst freundlich begrüsst und auf mein Zimmer verfrachtet. Danach hatte ich 5 Tage auf der Station im dankbaren Einzelzimmer. Mein Bett wurde in den Tage nicht gemacht (habe ich dann selbst in die Hand genommen) aber angetracht der Tatsache, das ich wohl der gesundeste Patient auf der Station war, eine erträgliche Situation.
Während der Täglichen Visiten wurden meine Sorgen gut beachtet und medizinisch versorgt.
Aufenthalt:
Das Essen (Mittags) war meines erachtens nach sogar sehr gut, Frühstück und Abendessen eher eintönig und mit trockenen Semmeln aber dafür geht man ja auch nicht ins Krankenhaus, sondern zum Gesundwerden....
Kosten:
Als Grundgebühr haben wir bei Nutzung von Fernseher (2,5 €/Tag) und Telefon (1 €/Tag) Sowie eine Kartenleihgebühr von 10 Euro die aber wider erstattet werden.
Fazit:
Alles in allem ein sehr gutes, vertrauenswürdiges Krankenhaus, etwas älterer Bauart aber mit gutem, kompetenten Personal (Zumindestens soweit ich das in meinem Fachbereich sehen konnte)
1 Kommentar
Ihr Vater konnte sehr froh darüber sein,
dass die Ärzte seine ausweglose Situation erkannt
hatten.
Seien Sie einmal sehr dankbar darüber,
dass der arme Mann unter Morphium gesetzt und damit sein Leiden gemildert wurde.
Es war ihm wohl nicht mehr zu helfen.
Angehörige suchen in so einer Situation oft die Schuld
bei Ärzten und Pflegepersonal.
Es handelt sich hier um Egoismus,
Angst vor dem Trauern.
Für Ihren Vater-um den es hier ging- war es sicher "das Beste".
Seien Sie dankbar.