DIAKOVERE Henriettenstift
Marienstraße 72-90
30171 Hannover
Niedersachsen
66 Bewertungen
davon 3 für "Geriatrie"
Geriatrie
- Gesamtzufriedenheit:
- weniger zufrieden
- Qualität der Beratung:
- zufrieden
- Mediz. Behandlung:
- zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
- weniger zufrieden
- Ausstattung und Gestaltung:
- weniger zufrieden
- Pro:
- Therapeuten, Stationsarzt
- Kontra:
- Krankheitsbild:
- Privatpatient:
- ja
- Erfahrungsbericht:
-
Das Personal war, bis auf Ausnahmen, sehr hilfsbereit. Die Personaldecke sehr dünn. Teilweise für 26 Patienten 2 Schwestern. Das hatte zur Folge, das sich stundenlang niemand von den Schwestern sehen ließ. Die Oberärztin der Station machte einen arroganten Eindruck, Das Mittagessen wurde 11:30h serviert. Bereits 13:00h gab es schon Kaffee. Abendessen gegen 17:00h. Das Privatpatienten-Zimmer war sehr spartanisch eingerichtet. An der Decke ein uralter Röhrenfernseher, der wenn er eingeschaltet war ein ganz starkes Netz Brummen von sich gab. Dieses Netz Netzbrummen hat das ganze Fernsehbild massiv gestört. Die Telefonschnur hatte einen Wackelkontakt , sodass der Patient telefonisch nicht erreichbar war. Abhilfe wurde durch Überkleben der Anschlussstelle mit Tesafilm durchgeführt, was nicht von langer Dauer war. Ich habe mitbekommen, das die Schwestern sehr eingespannt waren. Zumal auf der Station sehr viele, sehr alte Menschen zu betreuen waren. Alles in allem könnte einiges besser sein.
Geriatrie
- Gesamtzufriedenheit:
- weniger zufrieden
- Qualität der Beratung:
- unzufrieden
- Mediz. Behandlung:
- weniger zufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
- unzufrieden
- Pro:
- fällt mir jetzt nichts ein
- Kontra:
- Es wird sich einfach nicht gekümmert.
- Krankheitsbild:
- Reha nach Herzinfarkt
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Mein Vater (83 Jahre) war in der geriatrischen Reha nach einem monatelangen Aufenthalt auf der kardiologischen Intensiv-Station in der MHH und anschließender Früh-Reha. Das Personal in der geriatrischen Reha des Henriettenstiftes (Neu Bethesda in Kirchrode) schien mir durchweg völlig überfordert und konfus. Die Pfleger und Schwestern wechselten täglich, so dass man mit einer Bitte an das Personal (bitte das Brot schneiden, bitte am Gedächtnistraining teilnehmen lassen etc.) kaum etwas erreichte. Mein Vater musste sich zum großen Teil hygienisch selbst versorgen, obwohl er das noch gar nicht konnte. Einmal in der Woche wurde er geduscht; das war´s. Wenn ich nicht darauf gedrungen hätte, dass er an verschiedenen Reha-Gruppentherapien teilnahm, wäre außer zwei Mal am Tag Physiotherapie nichts passiert. Wenn ich nicht darauf gedrungen hätte, dass nach Entfernung des Blasenkatheters die Restharnmenge überprüft wurde, wäre ihm über das Wochenende wahrscheinlich die Blase geplatzt. Ich musste darauf dringen, dass eine urologische Untersuchung vorgenommen wurde. Ich musste darauf dringen, dass ihm gezeigt wurde, wie er mit dem Blasenkatheter selbstständig umgehen kann (vor der Entlassung!). Die zuständigen (Assistenz-)Ärztinnen gaben mir deutlich zu verstehen, dass ich lästig bin und sie keine Zeit für mich hätten. Nachdem ich den Arztbrief gelesen habe, bezweifle ich, dass sie meinen Vater überhaupt bewusst wahrgenommen haben. Wir sind froh, dass mein Vater wieder entlassen worden ist und werden die Therapien auf privater Basis zu Hause weiterführen lassen.
Wenn man in dieser Reha aus der Familie niemanden hat, der sich um alles kümmert, dann ist man echt verloren.
Geriatrie
- Gesamtzufriedenheit:
- unzufrieden
- Qualität der Beratung:
- unzufrieden
- Mediz. Behandlung:
- unzufrieden
- Verwaltung und Abläufe:
- unzufrieden
- Pro:
- -
- Kontra:
- Dreck und ignorante, inkompetente Möchtegernhalbgötter
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Betrifft: Geriatrische Rehabilitation im Neu Bethesda, Hannover-Kleefeld
Meine Mutter hatte im September 06 einen Nervenzusammenbruch. Sie kam in die MHH, wo sie (wahrscheinlich weil sie dehydriert war) vier Stunden nach der Einlieferung, nachdem sie endlich auf ein Zimmer gebracht worden war, ihren ersten Krampfanfall hatte.
Sie wurde in der MHH aber sehr gut aufgepäppelt und war Ende Oktober so gut wieder hergestellt, so dass sie zur "REHA" ins Neu Bethesda nach Kleefeld kam.
Dort bekam sie aber keine Anwendungen sondern die von der MHH angeordnete Dosis des krampfverhindernden Mittel herabgesetzt, eine Lungenentzündung, zwei Mal furchtbaren Durchfall durch einen (wegen haarsträubender hygienischer Zustände) im Krankenhaus erworbenen Keim (Clostridium difficile), weitere Keime, die eine Harnwegsentzündung verursachten und trotz des Durchfalls keine intravenöse Flüssigkeit, obwohl bekannt war, das sie immer zu wenig getrunken hat.
Aufgrund dieser "Behandlung" bekam meine Mutter dort einen zweiten, sehr schweren Krampfanfall, von dem sie sich nie wieder erholt hat.
Sie muss aber noch weitere Keime gehabt haben, weil sie bis zum Tag ihrer Entlassung sehr starke Antibiotika bekam – zeitweise drei verschiedene am Tag – am Tag ihrer Entlassung wurden die aber komplett abgesetzt.
Der Erfolg dieser "REHA" war, dass meine Mutter von Pflegestufe 0 in Pflegestufe 3 befördert wurde.
Zur Arbeitsentlastung des Pflegepersonals hatte sie inzwischen einen Blasenkatheder und eine „PEG“ – eine Magensonde zur Ernährung – bekommen.
Da ich mich zu sehr über die Missstände im Neu Bethesda beschwert hatte, sorgten die Ärzte des Neu Bethesda dafür, das meine Mutter eine Fremdbetreuung bekam – und die sorgte dafür, dass meine Mutter Anfang Dezember 2006 gegen ihren und unseren Willen in ein Pflegeheim musste.
Ende Dezember 2006 mussten wir sie dann wegen der immer noch vorhandenen Harnwegsentzündung ins Agnes Karll Krankenhaus nach Laatzen bringen – was dort geschah lesen Sie bei Interesse bitte bei meiner Bewertung über das AKK weiter.
Die Behandlung meiner Mutter bis zu ihrem Tod am 07.05.07 war so haarsträubend, dass ich ein Buch darüber schreiben musste. (www Krankenhaushasser de)
2 Kommentare
Gute Besserung für Ihren Vater !!!
Ähnliche Erfahrungen habe ich im Neu Bethesda mit meiner Mutter bereits in 2006 gemacht (siehe meine Bewertung hier vom 14.08.09 und meine Homepage Krankenhaushasser.de).
Ich habe ernsthaft gedacht bzw. gehofft, dass sich hier etwas gebessert hat, weil die AOK in 2011 die Zuweisung von Patienten in diese „Reha“ reduziert hatte, weil die AOK die Mängel auch bemerkt hat. Deshalb sanken die hier behandelten „Fälle“ von 645 in 2010 auf 316 in 2011. Daraufhin wurde ein umfangreiches Qualitäts-Management-Projekt zur personellen und infrastrukturellen Verbesserung (angeblich) erfolgreich umgesetzt, so dass sich die Zuweisungen der AOK seit Februar 2012 wieder auf normalem Niveau bewegten.
Vielleicht sollte man der AOK mal mitteilen, dass sich in Wirklichkeit nicht geändert hat.